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Osteopathen können Hausärzte entlasten / VOD fordert eigenen Beruf

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Osteopathen können Hausärzte entlasten / VOD fordert eigenen Beruf

Wiesbaden. Osteopathie boomt. Die Zahl der Osteopathen in Deutschland steigt seit Jahren ständig, und Praxen verzeichnen großen Zulauf und eine zunehmende Nachfrage nach der ganzheitlichen Medizin. In zunehmendem Maße ergänzen und entlasten Osteopathen das Gesundheitssystem sinnvoll. Eine aktuelle Übersichtsstudie zeigt beispielsweise die positive Wirkung von Osteopathie bei Rückenschmerzen (s. Anlage *).Dies verdient insbesondere vor dem Hintergrund des Hausärztemangels, vor dem erst kürzlich der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, gewarnt hat, besondere Beachtung.

Hausärzte sind ein unverzichtbares Standbein der Gesundheitsversorgung. „Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. begrüßt und unterstützt daher die Forderungen des Patientenbeauftragten nach Schritten für eine bessere ärztliche Versorgung“, teilt die VOD-Vorsitzende, Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA) mit. Dem durch den Patientenbeauftragten aufgezeigten Problem könne aus Sicht des VOD auch mithilfe der Osteopathie entgegen gewirkt werden.

„Der Osteopath kann aufgrund seiner umfassenden breiten medizinischen Ausbildung im Sinne der Differentialdiagnostik einen wichtigen Beitrag für die Patientenversorgung leisten, hat großes Potential und braucht daher im Sinne des Patientenschutzes einen eigenständigen Beruf“, unterstreicht Prof. Fuhrmann.

Um die Patientensicherheit zu gewährleisten und damit das System in Zeiten des Hausärztemangels auf hohem Niveau zu unterstützen, fordert der VOD die Anerkennung und staatliche Regelung des Berufs des Osteopathen.

* (http://www.osteopathie.de/up/datei/5436.pdf).

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. 

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Michaela Wehr

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